Rhein-Sieg-Kreis zahlt 9,76 Mio. € für die Stadtbahn – und sitzt nicht im Aufsichtsrat
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9,76 Millionen Euro hat der Rhein-Sieg-Kreis 2024 für die Stadtbahn gezahlt. Mitreden? Nein.
Dem Kreis gehören 49,9 % der Stadtbahngesellschaft SSB, der Eigentümerin der Bahnen. Einen Sitz im Aufsichtsrat hat er nicht. Über Betrieb und Wartung wacht der Aufsichtsrat der SWB Bus und Bahn – und dort sitzt der Kreis nicht. Ausgerechnet dort hätten die Radsatzwellen aus den 1970er-Jahren auffallen müssen, wegen derer 60 von 75 Bahnen stillgelegt wurden.
Und wer sitzt da? Landrat und Vorsitz im Aufsichtsrat: CDU. Verkehrsminister in NRW und Sitz im Aufsichtsrat: Grüne. Immer dieselben zwei Parteien.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: Dass Nahverkehr Geld kostet, ist keine Verschwendung, sondern der Sinn der Sache. Es geht darum, dass der Kreis zahlt und trotzdem nichts zu sagen hat.
Wer zahlt, muss mitreden. Die Gemeindeordnung verpflichtet den Kreis, auf einen Aufsichtsratssitz hinzuwirken.
Alle Fakten mit Belegen: https://verkehr.bsw-gruppe.com/
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Quellen
- https://verkehr.bsw-gruppe.com/ (Abschnitte „Die Rechnung“, „Verantwortung“) und https://verkehr.bsw-gruppe.com/belege.html
- Rhein-Sieg-Kreis, Beteiligungsbericht 2024
- SWB-Konzern, Übersicht der Aufsichtsräte (abgerufen 27.07.2026); SWB Bus und Bahn, 24.07.2026
- § 113 Gemeindeordnung NRW; Kreisverwaltung, Vorlage 16.09.2026
- Münzen (Symbolbild): kschneider2991 via Pixabay, https://pixabay.com/photos/money-coins-stack-stacked-coins-2180330/
- Radsatz (Symbolbild): PIRO4D via Pixabay, https://pixabay.com/photos/wheel-wagon-train-ride-railroad-1957586/ (entsättigt, weichgezeichnet)
- Hinweis im Video: „KI-generiert“, solange ein Foto zu sehen ist zusätzlich „Symbolbild“.
